Interview Arbnor Segashi

Arbnor Segashi, in München geboren, 22 Jahre alt, studiert an der FH Erding Sportmanagement und ist mit dem FC Pipinsried von der Fußball-Bayernliga in die Regionalliga aufgestiegen. Daten und Fakten. Er war glücklich, ein Leben auf der Sonnenseite führen zu dürfen, sportlich und privat. Bis ihn am 22. Juli 2016 ein furchtbarer familiärer Schicksalsschlag aus den Bahnen des zufriedenen, erfolgreichen Lebens zu werfen drohte. Beim Amoklauf am Münchner Olympia Einkaufszentrum verlor seine 14jährige Schwester Armela das Leben. Armela, sein größter Fußballfan, Armela, seine kleine Schwester, für die er immer da war und sie für ihn. Im Interview mit Joachim Day spricht Arbnor Segashi über den Aufstieg seines Dorf-Teams FC Pipinsried, versucht die Freude zu transportieren, doch es kann nicht zu 100% gelingen. Der Tod seiner über alles geliebten Schwester Armela stülpt sich wie eine dunkle Glocke über den Aufstieg. Arbnor Segashi schildert den Ablauf des Tages, an dem seine Schwester verstarb und den tiefen Schmerz, den er, seine Eltern und seine 19jährige Schwester Arberia seitdem versuchen zu verarbeiten. Er denke jede Stunde, jede Sekunde an Armela und versuche seiner Familie zur Seite zu stehen. Er sei dankbar für die Unterstützung seiner Mannschaft, die alles für ihn getan habe und weiterhin für ihn tue. Aber, die Situation, die Umstände – das alles sei viel, manchmal zu viel, für ihn, den 22jährigen. Seine Karriere als Fußballer beim FC Pipinsried in der Regionalliga wird er mit allem Einsatz und Trainingsfleiß fortsetzen – allein schon für Armela, seinen größten Fan